Hallo ihr Lieben.
Endlich, endlich, ENDLICH habe ich mir ein Ladekabel gekauft für meinen Laptop. Das alte habe ich ja verlegt und auch einfach
nicht wiedergefunden :-D Echt verrückt, aber das sieht mir ähnlich.
Heute habe ich nach gefühlten Ewigkeiten mal den ganzen Tag frei und ich war mit meiner Mama essen, Kartoffeln und gemischten Salat gabs, war ganz lecker, aber danach fühlte ich mich soooo naja voll. Ihr kennt das. Was solls, das legt sich bestimmt gleich wieder, und dann kann ich weiter machen :-) Ich habe heute nachgedacht.
Darüber nachgedacht, was ich mir im Leben erwarte, warum ich gerade gegen die Essstörung angkämpfe, obwohl ich nie meinen Traumkörper erreicht habe, (und es wahrscheinlich auch nie werde).
Ich habe eine dünne, ältere Frau gesehen und dachte:
Ich möchte nicht mein ganzes Leben damit verbringen, dem perfekten Körper hinterher zu rennen. Und ich weiß auch einfach, dass es für mich wahrscheinlich nie perfekt genug wäre. Das ist einfach so.
Und dann habe ich mich gefragt: "Gut. Das willst du nicht. Was willst du denn vom Leben, Was willst du erreichen?"
Und dann naja. Muss man was großes Erreichen im Leben? Wozu ist das Leben da?
DIE SINNFRAGE. Natürlich. Immer kommt sie dazwischen.
Ich denke, ich möchte glücklich sein, die ES besiegen, weil naja, ansonsten bin ich ein gesunder Mensch und ich finde, das sollte ich genießen, so lange ich es kann und ich möchte vielleicht Kinder bekommen, jemanden lieben, geliebt werden. Einen Job haben, damit ich gut leben kann. Keinen Luxus, aber auch keine Geldsorgen. Irgendwie soetwas.
Ist das zu viel verlangt? Naja. Ich denke aber, der notwendigste Schritt dahin ist erstmal: Essen. Sich die Energie holen, um das alles in Angriff nehmen zu können.
Um auch in meiner Ausbildung wieder voll durchstarten zu können.
Gestern ist etwas merkwürdiges passiert.
Ich bin irgendwie weggekippt, hab mich an einer Wand festgehalten. Nicht, das ich ohnmächtig geworden wäre, einfach so.
S. fragt nur so: "Äh... bist du grade umgekippt?"
"ehm. Ne, alles gut, keine Ahnung."
Ich hab das öfters, merk das aber kaum mal. Ist halt nie krass und ich bin auch immer noch voll da.
Aber irgendwie hab ich gestern den Gedanken gehabt, dass auch das mit der ES zusammenhängt.
Ich mein, ich weiß nie, wie mein Körper auf das alles reagiert. Es ging mir nie so schlecht wie vielen anderen, mein tiefstes Gewicht war ziemlich genau 50 kg.
Ich weiß nicht, aber ich weiß, dass ich einfach die Gedanken loswerden will...
Was auch irgendwie schwierig ist, ist irgendwie ... also, wenn ich morgens frühstücke, würde ich am liebsten einfach. weiteressen, alles in mich reinstopfen, alles, was ich finde. Meistens kann ich das stoppen und dann bis zum Mittagessen warten, was ich dann wiederum als besonders schwer empfinde, weil ich da dann eine warme Mahlzeit esse (wenn überhaupt dann immer Mittags) und das "schwer im Magen liegt". Ich hab um 13 Uhr mit Muttern gegessen und jetzt fühle ich mich noch immer satt. Verrückt.
Bin jetzt schon bei 1330 kcal und ich denke, es werden wieder 1800 oder so, das schaff ich.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende,
heute Abend kommt S. wieder vorbei. Ich hab ein bisschen Angst. Ich habe ihn sooo gern und so aber ich habe Angst, dass er mit mir schlafen will, und das will er öfters :-D Letztes mal, als wir es versucht haben, hat es nicht geklappt, weil sich irgendetwas in mir gesperrt hat, und ich will ihn nicht enttäuschen und aaaaahhh. Ich hab Angst, dass ich einfach nicht mit Typen schlafen kann (S. ist der erste Mann, mit dem ich das versuche, ansonsten hatte ich erst eine Beziehung mit einer Frau).
LG, Neva.
Und ach ja, wenn ich jetzt schon wieder am PC online bin, guck ich mal, ob ich noch ein paar Bilder für euch habe :-)
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Mein Pampe-Frühstück von heute,- Joghurt-Banane-Himbeeren-Brombeeren |
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Das Zimmer, welches ich jetzt bei meiner Mama räumen musste. Das Bett steht jetzt hier in der WG. |
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Die Neva aufm Longboard. |
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Die coolste Schnecke (letztens beim einkaufen getroffen :D)
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