18. April 2016

hm. Leider ein eher negativer Post. PROJEKTTAG am Donnerstag

Hallo meine Lieben.
Es gibt ein Problem, was mir im Moment so oft im Weg herumsteht, jeden Tag strahlt es mich an.
Ich bin tief in mir drin leider noch immer überzeugt davon, nicht gut genug zu sein.
Klar, logisch ich weiß, ich habe einen Wert, und ja, viele Menschen scheinen mich zu mögen. Aber trotzdem. Es ist einfach ein Gefühl, welches nichts mit Logik zu tun hat.
Und es ist jetzt gerade nur besonders präsent, weil Prüfungssituationen das natürlich herausfordern.

Aber für wen oder was will ich gut genug sein?
Klar, ich will die Prüfung bestehen. Aber damit habe ich mich jetzt so sehr auseinandergesetzt, dass ich tatsächlich etwas positives daran sehen könnte, wenn ich sie nicht bestünde.
Und jetzt wird es etwas schwieriger.
Ich habe Angst, wie ich auf andere wirke. Dass ich inkompetent wirke, irgendwie "dumm".
In 3 Tagen ist meine Projektarbeit, und mir wird ehrlich schlecht, wenn ich daran denke. Mein Kopf ist so voller Selbstzweifel, dass ich einfach gar nichts kann, die Vorbereitung fällt mir irre schwer, wobei ich einen großteil zum Glück schon in den letzten Wochen gemacht habe.
Aber ah. Ich muss meinen Kopf irgendwie freikriegen. Oh man.

Und dann ist da noch das größte Problem, die Angst, mich selbst zu enttäuschen, und ja, ich glaube, das kann ich ganz gut. Unzufrieden mit mir sein. Ich denke, das bin ich gerade, sonst wäre nicht so viel Angst in mir drin.
Naja. Ich glaube, das einzige, was ich tun kann, ist alles so gut es geht vorbereiten, und genug Ruhe und Schlaf einplanen.
Naja. Mal schauen.
Wünscht mir Glück ihr Lieben, und es tut mir übrigens Leid, dass ich eure Kommentare so wenig beantworte in letzter Zeit.

Ja, das Bild gabs schonmal, und es ist immernoch so wichtig!
Denn Selbstakzeptanz, gar Selbstliebe, ich glaube, dass ist im Grunde das,
was wir alle brauchen. Blablah.

Also, hä. ? 
Ich habe einen Vertrag angeboten bekommen, nach der Ausbildung noch zwei Jahre zu bleiben. Mir wird manchmal gesagt, dass ich etwas gut gemacht habe, es hat bisher alles so mehr oder weniger geklappt.
Warum bin ich dann so überzeugt davon, dass ich nicht gut genug bin, um unbeschadet durch diese Prüfungsphase zu kommen? Das macht doch gar keinen Sinn!
Was denke ich, könnte passieren? Also, da könnte am Donnerstag einer vom Prüfungs-Ausschuss kommen und gucken. Manchmal machen die das. Und dann? Der wird mich doch nicht ernsthaft von der Arbeit abhalten? Oder beißen, oder schief angucken? Für blöd erklären?
Ich glaube, das würde er nicht, weil ich denke, die wollen mich gar nicht zusätzlich verunsichern? 
Ansonsten kann eigentlich nichts passieren, die Vorstellung wird auf die Beine gestellt, daran habe ich keinen Zweifel. Ich denke, das könnte zwar stressig und anstrengend werden, aber lange nicht so überaus aufwändig als beim letzten Mal.  
Und mit den Technikern vor Ort habe ich auch schon gesprochen, ich war ja da, und die waren alle sehr freundlich zu mir, ich fühlte mich sogar fast wohl. Und bisher hab ich mich da immer ganz wohl gefühlt, in dem Theater. Also los! Selbstvertrauen.
Naja. Irgendwie fällt mir nichts mehr dazu ein, außer dass ich mir jetzt ein Papier und einen Stift nehmen werde und eine große List, wo ich draufschreiben kann, welche Punkte ich noch einmal besprechen sollte bzw. die noch zu erledigen sind, bis Donnerstag morgen!
Das wird schon alles. :)
 
Tja, ich denke, dass ich mich Freitag wieder melden könnte, dann ist der Projekttag dann vorbei. So oder so. Püuhja. 
Bis dann! ;)

15. April 2016

Ich kann selbst was für mein Glück tun!

Hallo ihr Lieben.
Wieder ists lang her, dass ich mich gemeldet habe, sorry, sorry. Viel Stress im Moment, an meinen freien Tagen lerne ich für die Projektarbeit, (die nächste Woche Donnerstag ist) und ansonsten bin ich arbeiten und mittlerweile alle 2 Wochen bei der Therapeutin. (Haben jetzt übrigens erstmal beschlossen, eine Kurzzeit-Therapie zu beantragen, und dann mal weiterzuschauen, ob das das richtige für mich ist.)

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus! Also.
Ja, die letzten Posts waren ja durchzogen von sorgenvollen Äußerungen wg. der Prüfungsphase, Und es ging mir generell deshalb auch nicht so gut und so und ja, weil man sich selber so sehr hasst, weil man sich ja enttäuschen könnte.
Bei mir ist das zumindest so. Ich fange gar nicht an zu lernen, aus Angst, mich zu enttäuschen. Was mich natürlich dann sofort enttäuscht, dass ich es nicht schaffe. Aber ist ja klar.

Dann kam die Sonne raus und schwuppdiwup- ich war besser gelaunt. Und dann habe ich irgendwann einfach angefangen zu lernen, und ja, das war auch positiv für meine Stimmung.
Und dann dachte ich, gut okay. Ist ja klar, dass meine Stimmung sich irgendwie nach dem richtet, was ich über den Tag so tue.
Und eines Morgens, habe ich auf Izzy`s Blog ( A life without anorexia) den Satz gelesen:

"Happiness is a choice".

Ich fing dann mal dezent an, darüber nachzudenken, und ja. Ich hatte mal eine Woche, da habe ich versucht, bewusst immer nur auf das jetzt zu achten, mich nicht zu sehr mit der Vergangenheit oder den nächsten Tagen zu beschäftigen.
Auf einmal habe ich viele Kleinigkeiten wahrgenommen, habe den blauen Himmel bewundert, oder den Regen, andere Gerüche, Geräusche, hab mir andere Menschen angeschaut, und je nach dem, ob sie gut drauf sind, sind sie ein wunderschöner Anblick.

-also, ich weiß nicht, ob ihr wisst, was ich meine, aber man kann versuchen, aktiv gegen seine negativität anzugehen. Also ja.
Ich gönne mir halt jeden Abend etwas Zeit zum lesen, mache über den Tag verteilt immer kleine Pausen, schreibe Tagebuch, halte meine Umgebung relativ ordentlich, Umgebe mich mit Dingen, die mich glücklich machen. Und manchmal bin ich so ruhig und entspannt in mir drin.
Und das, obwohl in weniger als einer Woche einer der 3 großen Tage ist.
Aber ja, Das wird schon werden, ich bin auch an dem Tag nicht alleine, die drei, die dort vor Ort an dem Gastspiel teilnehmen sind nett, und auch alle die von unserem Theater mitspielen wissen bescheid und unterstützen mich, so gut es geht.

Klar werde ich langsam nervös, wenn ich auf meinen Handy-Countdown schaue, der mir sagt, dass es nur noch 6 Tage sind bis zu meiner Projektarbeit. Es ist nur ein Tag. Und am Ende des Tages, wenn ich neben F. und J. im LKW sitze, Richtung Heimat, dann werde ich richtig, richtig erleichtert sein.
Egal, wie der Tag läuft.

Jaja. Danke, fürs zulesen. Es ist alles etwas durcheinander geschrieben. Läuft.

LG, Neva

4. April 2016

Ängste/ Prüfung. Blabla

Guten Morgen ihr Lieben :)
Morgen geht es wohl los. Irgendwie, meine Abschlussprüfungs-Phase.
Ich treffe mich am Gastspielort mit zwei Technikern und versuche, das Gastspiel vorzubereiten.
Da muss ich ( für meine Verhältnisse) früh aufstehen, 6 Uhr, und mit dem Bus 90 Minuten lang fahren. Genug Zeit, um in Ruhe durchzudrehen.

Meine größte Angst ist es, die könnten mich für dumm halten. Ich weiß nicht, ob das eine realistische Angst ist. Wahrscheinlich eher nicht, denn ich kenne die beiden schon von 2 vorherigen Gastspielen,
Und ich habe mich dort immer recht wohlgefühlt.
Ich glaube, das einzige, was ich vorbereiten kann ist wohl, gleich meine Fragen aufzuschreiben und gleich nach der Arbeit heut Abend ins Bett zu gehen. Mir 5 Wecker zu stellen und mir zu sagen, dass mich wohl keiner auslachen wird.
Und nach der Vorbesprechung kann ich dann schon große Teile meiner Projektdokumentation vorschreiben, damit ich nicht so in Zeitdruck gerate. Oh Gott, kommt da viel Arbeit auf mich zu, und ab heute ist auch noch wieder Premierenwoche, was ja auch immer sehr anstrengend ist, und ich weiß diesmal gar nicht so richtig, wo meine Aufgabe dabei liegen wird, weil ich morgen eben nicht da bin.
Jaja, die lieben Versagensängste.
Naja, stört euch jedenfalls nicht daran, wenn ich selten poste und Kommentare erst später beantworte, ihr kennt das ja in ekeligen Zeiten.
Aber Hey! Der Frühling ist da!
Macht was draus!

Alles Liebe, eure Neva