8. August 2015

"Die Schatten von London - Maureen Johnson"

Hallo meine Lieben.
Am Montag muss ich wieder arbeiten. Die letzten Tage meines Urlaubs verbringe ich größtenteils mit schlafen und lesen. Aber das ist okay und nachdem ich jetzt in den letzten 5 Tagen 2 Bücher durchgelesen habe, die so naja waren, habe ich gerade mit "Shades of Grey"(Teil 2) angefangen. Ich habe nicht viel erwartet, aber ehrlich, das Buch gefällt mir bisher richtig, richtig gut ... Mal schauen.
So ich schulde euch jetzt seit 3 Wochen noch die Rezension von "Die Schatten von London".
Hier ist sie:

Ich bin überaus stolz auf dieses Foto :-D


Seitenzahl: 505
Genre: Jugendbuch (im Bereicht Thriller/Mysterie)
erschienen: 2015
Bewertung: 3 von 5 Sternen



So, zum Inhalt... Es geht im Rory, eine sechzehnjährige Schülerin, die nach England in ein Internat zieht, um dort ihren Schulabschluss zu machen. Als sie an der Schule beginnt, passieren einige Morde, die im Stil von Jack the Ripper passieren, gleicher Tag, ähnlicher Ort, gleiche Art und Weise, mit den Opfern umzugehen.
Rory nimmt das alles erstmal noch nicht so ernst, bis sie eines Nachts (in der Nacht, als der dritte Mord passieren soll) einen Mann trifft, der sich mit ihr unterhält. Damit ist Rory eine Zeugin, denn es kann sein, dass sie sich mit dem Mörder unterhalten hat. 

Hm. ja, besser kann ich es gerade nicht zusammenfassen. Insgesamt fällt es mir schwer, diese Rezension zu schreiben, ohne besonders viel zu verraten, oder eventuell ZU viel. 
Rory hat mir als Hauptcharakter ganz gut gefallen, obwohl ich mich nie so richtig in sie reinversetzen konnte. Für mich ist das glaube ich mein Hauptkriterium, dass ich mir richtig vorstellen kann, was da passiert, mich in die Handlung und in die Personen rein versetzen kann. 

Und obwohl ich die Geschichte sehr spannend fand, und die Umgebung mit den Internat als interessant und lesenswert empfand, habe ich nie so richtig reinfinden können. Es gab nie diesen Augenblick, in dem ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Insgesamt habe ich glaube ich 5 Tage an dem Buch gelesen, obwohl ich Urlaub hatte. 
Und was mir auch nicht gefallen hat ist, dass ich diese Wendung, die das Buch in einen Fantasy-Roman verwandelt hat, überhaupt nicht erahnen konnte, als ich den Klappentext gelesen habe.
Gut . Jetzt gerade hab ich das noch einmal getan und jaaa... irgendwie... ist da so eine Andeutung. 

Aber insgesamt kann ich sagen, dass die Handlung gut abgeschlossen war (also, es gibt einen zweiten Teil, und es gibt auch am Ende ein groooßes Fragezeichen, aber das mal hintenangestellt) und die Auflösung mir an sich auch ganz gut gefallen hat. Es ist mir jetzt aber nicht als super Buch in Erinnerung geblieben :-D

Probiert es aus, wenn ihr Lust habt!
3 Sterne gibts von mir. 

LG,
          eure Neva


Ach ja. Am Montag werde ich wieder anfangen zu arbeiten. Ich denke, ich melde mich irgendwann später nächste Woche, werde wahrscheinlich erstmal vor Erleichterung jeden Abend ins Bett fallen und nichts mehr tun.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

5. August 2015

Gib nicht auf

Hallo meine Lieben,

in den letzten Tagen seit dem Rückfall ging es mir nicht so super. Einen Abend war ich verzweifelt genug, um meiner ehemaligen Therapeutin eine E-Mail zu schicken. Bisher gab es aber noch keine Antwort und ich bin da auch nicht sicher, ob die Mailadresse überhaupt noch richtig war.
An dem Tag hatte ich einen Gedanken, der nicht aus mir raus wollte. Ich kam einfach nicht runter und ständig spukte mir der Gedanke im Kopf, dass ich nichts könne, völlig wertlos sei und alle anderen besser. Und die Überforderung.
 Alles schien mir auf einmal viel zu kompliziert.
 Die Angst vor der Arbeit nächste Woche wuchs auf ein unerträgliches Maß und auch der Umgang mit anderen Menschen erschien mir unmöglich.

Aber irgendetwas hat sich verändert. Zumindest vorerst. Denn ich kann wieder unter Menschen gehen, Unterhaltungen führen und einigermaßen gut schlafen. Diese drei Tage totaler Unsicherheit. Sie hatten ein Ende.
Angefangen hat wohl alles damit, dass ich vom Joggen wiederkam und weil ich die Strecke nicht durchgelaufen bin, obwohl ich sie schon einmal geschafft hatte, fühlte ich mich wie ein Versager. Diese Wut auf mich wurde halt groß genug, bis ich mich dann verletzt habe. Und dieser "Versager"-Gedanke blieb. Ich kam halt darauf gar nicht mehr klar.

Aber irgendwie versuche ich mir jetzt immer etwas zu sagen, wenn ich ihn habe.
Wenn du etwas nicht geschafft hast, dann hast dus aber wenigstens versucht! (Das ist auch schon viel wert) Und wenn du es irgendwann schaffen willst, dann musst du einfach durchhalten, dranbleiben und üben. Meister fallen selten vom Himmel. Und woher willst du wissen, wie lange andere Brauchen, um zu lernen, 2 km durchzujoggen? Kann ich nicht umso stolzer auf mich sein, wenn ich es dann irgendwann schaffe? Muss ich mich nicht daran erinnern, dass das auch Tagesform-Abhängig ist? Manchmal kann man mehr, weil man mehr geschlafen hat, oder weniger, oder mehr gesundes gegessen hat, überhaupt mehr gegessen/getrunken hat? Aber man bezieht sich direkt auf seine vermeitlichen Schwächen.

Aber wenn man es dann immer weiter versucht, Biss zeigt, sich Durchhaltevermögen antrainiert, ist das dann nicht so viel mehr, als andere tun?
Genau so ist es beim lernen. Ich kann eben nicht 3 h am Tag lernen, anderen mag das gelingen, aber vielleicht fange ich mit kleineren Schritten an, und dann, ganz vielleicht in ein paar Monaten, dann kann ich auch mehr lernen? Kleinvieh macht auch Mist.!

Also, lasst euch nicht hängen, ihr seid etwas wert, und ihr könnt alles schaffen, nur braucht alles eben Zeit. Aber versucht es. Egal was. Ich versuche es auch. So zu denken. Mich weniger fertig zu machen.
Und heute gehe ich aus Trotz nochmal joggen
 :-D

letzte Tage am Kanal abends :-)



Und ach ja, die Buchrezensionen lassen noch immer auf sich warten. Ich glaube, ich schreibe vorerst nur die zu "Die Schatten von London" in den nächsten Tagen, und ab da sowieso nur noch Rezis zu Büchern, die ich auch wirklich empfehlen möchte. Denn ansonsten ist das eher so eine Last, immer alle zu schreiben, aber das erwartet ja auch eh keiner von mir.

LG, eure Neva

1. August 2015

Monatsrückblick Juli

Soo. Der Juli war irgendwie ein besonderer Monat. Nämlich einer, ohne Arbeit :-) Hatte ja komplett frei (und in 10 Tagen muss ich wieder zur Arbeit) und habe versucht, die Zeit gut zu nutzen.


noch ein Sonnenuntergang auf Borkum ♥


Mit der Reise nach Borkum habe ich schon mal eine Woche gut genutzt, und es hat mir auch wirklich großen Spaß gemacht, aber so langsam fühle ich mich einfach nur untätig und faul. Also ich glaube, es wird mir gut tun, wieder zur Arbeit zu gehen, auch wenn die ersten Wochen zu kotzen werden weil naja Personalmangel und Überschneidung von Berufsschule und Premierenwoche und ganz viel Wiederaufnahmen (+Proben). Aber irgendwie gehört das Theater mitlerweile in mein Leben und wenn ich es nicht habe, dann geht es mir auch nicht gut. Zwar fühle ich mich nicht immer gut da, aber irgendwie bin ich da zuhause, und die meisten Menschen da sind mir so ähnlich und sind quasi meine zweite Familie geworden.
Also, es wird zwar stressig, aber es fehlt mir auch genug, um mich wieder drauf zu freuen.

Guuter Monatsrückblick :-D

Naja, was hat mir dieser Monat gebracht (außer schlechtem Wetter)... Ich habe gelernt, dass es mir gut tut, Sport zu machen, ich habe gelernt, dass es gut ist, mehr zu trinken. Und ich habe gemerkt, dass es mir an Struktur fehlt, wenn ich frei habe.
Daran will ich etwas ändern, habe mir schon einen Kalender bestellt in dem mehr Platz ist als in meinem jetzigen, aber bald sind die freien Tage ja eh erstmal vorbei.

Ich habe meine Liebe zum Lesen wieder entdeckt (habe ja noch 3 Buchrezensionen ausstehen) und 2 sympathische Youtuberinnen für mich entdeckt. Die eine heißt Peachgalore, die andere Ella thebee.

Peachgalore macht vor allem Buchrezensionen, und Beautytips, und Ella Beauty und Hauls und Organisationstips. Ich weiß nicht, ich gucke mir die beiden irgendwie gerne an :-)

Hmm ja. Sonst noch? Ich weiß nicht, ich habe 2 Rückfälle diesen Monat gehabt was das SVV anbelangt und das ist für mich doch eher ein schlechter Monat gewesen.
Ich denke aber mal, ich werde mit meinem Berater noch über das Gefühls-Dingens quatschen, dass ich mir da in dem Umgang nicht so sicher bin


Ich habe mir vor allem viel vorgenommen für das 3. Ausbildungsjahr (Mein GOTT, schon das dritte, wie schnell die Zeit vergeht, und wie schnell diese miese Prüfung kommen wird!)

Dazu gehört, die Tage schonmal nach Terminen, lernen, Arbeit und Sport zu strukturieren, dass ich mir da feste Termine mache, an denen ich lernen MUSS. Was den Sport angeht, habe ich mir so 3-4x pro Woche vorgenommen, je nachdem ob ich mich wirklich an diesem Fitnessstudio anmelde, da wollte ich morgen mal vorbei schauen.
Lernen wollte ich erstmal 6h die Woche versuchen, und wenn das klappt, kann ich ja immer noch steigern... Ich hab in den letzten Monaten (seit der Zwischenprüfung) kaum gelernt und weiß noch gar nicht, wie sehr mich das wieder schlaucht und anstrengt, so neben dem 40h -Job, den ich eh schon mache...

Darf ich mal fragen, wie ihr das seht? Sollte man sich das alles so einplanen, oder ist das schon ein bisschen zu perfektionistisch gedacht? Ich bin von mir aus so ein Mensch, der einen soo großen Anspruch an sich selber hat... Ich überfordere mich selber oft damit. Aber es ist immer noch besser, als gar nichts zu machen, oder? Vielleicht fange ich auch mit kleineren Zielen an? 2x Sport und 4h lernen? Ich weiß nicht so genau. Ist vielleicht besser, erstmal, wenn die Arbeit wieder anfängt?

Habt ihr da Tips?

Soo, das wars erstmal von mir, jetzt habt ihr wenig über den Vergangenen Monat gelesen, und sehr viel mehr über meine Pläne und so, den kommenden Monat angehend. Mal schauen, wie ich das so hinkriege.


LG, eure Neva