25. Mai 2015

Vom Leben gekostet...

Hallo ihr Lieben!




Die letzten Tage in Berlin waren echt super :-) Mal weg von der Wohnung, dem WG-Leben, und dem Theater-Spielzeit-Trubel. Ich mein versteht mich nicht falsch, Theater ist toll und ich bin immer noch stolzer Mitarbeiter, aber ich brauchte echt eine Pause, und diese zwei Nächte mal ganz außerhalb des Alltags, die waren ganz wunderbar. Kurz zum Filmprojekt, es sollte ein Werbespot gedreht werden und der Drehtag ging von 8 Uhr morgens bis 21:30 Uhr abends, gab schon schlimmere Zeiten, aber kaputt war ich danach schon. ;D Es war wirklich spannend, da mal mitzumachen, denn das ist noch einmal ganz andere Beleuchtung als im Theater, ich mein du läufst von Set zu Set und schleppst immer ein Bruchteil deiner Ausrüstung mit, während du im Theater alles da hast was du brauchst und auch während der Vorstellung höchstens einmal umbaust, und dann auch nur Teile des Bühnenbildes.
Es hat mir richtig viel Spaß gemacht und ich habe auch höllisch viel gelernt und irgendwie mal Kontakt zu dieser Film und Werbe-Welt aufgenommen. Und wieder Motivation gewonnen, an meiner Ausbildung festzuhalten und besser zu werden und zu lernen.
Am Samstag sind wir angekommen, und haben erstmal 3h lang gegrillt, nach Berlin hin sinds erstmal 7h Fahrt von uns aus. Am Sonntag war dann der Dreh (unter anderem in einem Wald und auf dem Karneval der Kulturen) und heute hatte ich bis 13 Uhr Zeit, zu Unternehmen, was immer ich wollte. Ich bin dann in die Stadt gefahren, und hab mir ein paar Dinge angeschaut, war vorher noch nie in Berlin und wollte nicht verschwinden, bevor ich richtig was gesehen hatte. Auf jeden Fall fühle ich mich heute Abend sehr erschöpft, aber auch ziemlich zufrieden. Zufriedener und glücklicher als meistens zumindest.
Und das wir auf einem Campingplatz übernachtet haben war auch super, ich bin quasi auf einem Campingplatz an der Nordsee aufgewachsen, meine Eltern hatten da das ganze Jahr über einen Wohnwagen stehen und an den Wochenenden und in den Ferien sind wir immer dahin geflüchtet, so das Campen für mich einfach so ein super schönes Gefühl ist.
Auf jeden Fall waren diese Tage, ich glaube, wir waren dann insgesamt 48 h in Berlin für mich wie Urlaub und super geil. Trotz der Arbeit.
Voll gut. Hier noch ein paar Fotos, aber nur von Sehenswürdigkeiten, beim Dreh hab ich auch ab und an fotos gemacht, aber das ist irgendwie blöd, die Öffentlich zu machen.






17. Mai 2015

BERLIN!

Hallo ihr Lieben :-)

Ich habe (mal wieder) ein neues Blog-Design, nicht, dass ihr nicht von alleine drauf kommen würdet, aber das letzte war einfach von anfang an zum k*****. 
Ich würde gerne mal ein Statement bekommen, ob die Schrift euch zu anstrengend ist, weil ich fand sie so sehr passen, aber sie ist natürlich etwas schwieriger zu lesen, kommt ihr klar? (Falls ihr meinen Mist überhaupt lesen wollt :-))
Ich packe mir mein Leben grade wieder so richtig schön voll, und haltet euch fest! An Pfingsten geht es nach Berlin! Allerdings zum Arbeiten, aber das ist fast noch die geilere Nachricht!
Mein Mitbewohner hat einen Job als Ober-Beleuchter an Land gezogen bei einem Kurz-Film-Projekt, und ich darf als Beleuchtungs-Assistentin mit.
(Wie vielseitig meine Ausbildung nachher nutzbar ist :-D) 

Muhaha. Stolz wie bolle. Oder auf jeden Fall aufgeregt und hab die ganze Zeit Angst, ob das wirklich die richtige Entscheidung war, ihm zuzusagen, aber hallo?! BERLIN! Und Kurzfilm! Also, da kann ich echt schon wieder was lernen, was ich im Theater bestimmt niemals lernen würde, auch was Kamera-Arbeit angeht und so. Und learning-by-doing ist eh die bessere Alternative als in der Bibliothek zu sitzen und über Büchern zu brüten und durchzudrehen, weil man das nicht versteht. Also- Jackpott! (wird das so geschrieben??)

Ich bin also grade wieder hyper-motiviert! 
Und Dienstag bin ich zum Mensa-Essen mit meiner Mama verabredet, und heute Abend gibt es Kartoffel-Püree mit Sauerkraut (das plant meine WG zumindest seit gestern :D) und die Wohnung muss auch wieder geputzt werden. Hach ja. 
Aber das viele Essen ist wohl ganz gut, ich hab mich dabei erwischt, dass ich oft gedacht habe, während ich mit der Grippe im Bett lag, wie viel ich wohl abgenommen habe durch die Krankheit. Aber ich hab mir die ganze Zeit gesagt, dass es mir nicht gut tun würde, mich auf die Waage zu stellen, wenn man sowieso voll ausgetrocknet und leer ist, das macht nur falsche Erwartungen, und außerdem gehe ich nur noch 2mal in der Woche auf die Waage, Montags und Donnerstags, und das wäre eine Abweichung gewesen. 
Aber ich hab schon gemerkt, wie so eine Krankheit, bei der man ein paar Tage lang nichts essen kann und nur nachdenkend im Bett liegt echt irgendwie eine trigger-Gefahr birgt. Ich mein, der Körper baut ab, man ist zwar auch schlapp, aber wenn man die ganze Zeit im Bett liegt, merke ich das ja auch nicht. Und ich habe mich auch gedanklich viel zu sehr mit dem nicht-essen beschäftigt. 
Aber jetzt geht es wieder besser. 





Aber wie ich schonmal festgestellt hab, hat das ja alles mit meiner Stimmung zu tun, und da die grade echt nicht schlecht ist, sondern eher super, macht ja auch alles wieder einen Sinn. 
Ich versuch mal dieses Hoch zu genießen, wahrscheinlich bin ich in 3 Tagen aber schon wieder viel zu aufgeregt um mich zu freuen :-D
Haha. 
Danke, dass es euch gibt :-*



16. Mai 2015

Hallo ihr Lieben!
Ich lieg seit ein paar Tagen mit Magen-Darm-Grippe im Bett und hab ne Menge Zeit, nachzudenken. Mir ist aufgefallen, dass es mir psychisch immer besser ging, wenn ich ein Ziel hatte, einen Wunsch, einen "Sinn im Leben".
Ich beneide und bewundere Menschen, die genau wissen, was sie wollen. Denn wenn ich nicht weiß, was ich will, dann dümple ich im Leben nur so rum, und in meinem Kopf wird daraus dann ein "verschwenden von Lebenszeit".
Außerdem hatte ich in letzter Zeit eine unangenehme Unterhaltung mit meinem Mitazubi, wir sind so grundverschieden, aber er hat mir quasi vorgeworfen, ich bräuchte viel Aufmerksamkeit. Er hat es nicht negativ ausgelegt, aber für mich klang das so, weil Aufmerksamkeit-wollen ist für mich eine schlechte Eigenschaft.
Das hat mich auf jeden Fall verunsichert, und ich bin mir nicht mehr so sicher, ob ich so sein will, wie ich bin, denn irgendwie hat er recht, aber die Menschen mögen das an mir, wenn ich so offen auf alle zugehe und mir selbst tut es glaube ich auch gut. Ich weiß es nicht.
Auf jeden Fall will ich versuchen, mich mehr mit positiven Dingen zu beschäftigen, wie immer eigentlich und vielleicht rausfinden, was ich will, warum ich die ausbildung angefangen habe, und ob ich mich da noch wohlfühle und das weitermachen möchte. Blabla.
Bis bald