24. September 2018

gedankliche Momentaufnahme

Langsam wird es Herbst.
Vieles hat sich verändert dieses Jahr. Irgendwie krass, wie lang sich dieser Sommer angefühlt hat. All das. Ein bisschen erleichternd, dass auch dieses Jahr in einigen Wochen, in 2-3 Monaten, vorbei ziehen wird.
Es ist viel passiert.
Ich bin mir dankbar für meinen Mut.
Zufrieden bin ich nicht. Das Heimweh und die Unsicherheit sind zu groß.
Aber es ist ein Anfang.
Und ich kann nicht erwarten, dass von Anfang an alles einfach ist.
Ich habe das Gefühl, dieses Jahr ist so viel passiert wie sonst in drei Jahren.
Die Belgrad-Reise, die Bewerbungsphase (eher als Experiment gedacht), der zufällige Treffer.
Alles Neu.
Viele sagten: "Für dich ist ja alles neu, Stadt, Arbeit, Menschen... das ist sicher schwer."
Ich habe versucht, das zu ignorieren. Bzw. habe ich mir das alles lange schön geredet.
So lange, bis ich mit der Schwarzmalerei anfing.
Etwas dazwischen kann ich oft gefühlstechnisch nicht.
Aber die Veränderungen sind erst einmal vorbei.
Jetzt geht es nur darum, sich einzufinden, einzurichten und Geduld zu haben.

Denn der nächste Frühling kommt bestimmt.
Und diesen Winter.
Hab ich immerhin eine Heizung.
Purer Luxus :)

Habt einen guten Start in die Woche!
Eure Neva


Übrigens, wenn ihr Kommentare dalasst, dann antworte ich entweder auf euren eigenen Blogs (weil ich neugierig bin und gerne etwas für mich Neues lese) oder direkt unter euren Kommentaren hier.
Bei dir, Ivy, wusste ich nicht so richtig, wo ich antworten sollte, habs dann auf deinem Blog gemacht, schau einfach mal :) Auf jeden Fall danke für deine Worte :)

2. September 2018

Morgen geht es los!

Die Spannung steigt- morgen beginne ich mit meinem neuen Job.
Einerseits freue ich mich wieder darauf, etwas Abwechslung zu haben, neue Leute kennen zu lernen.
Ein bisschen trauere ich andererseits aber auch der frei verfügbaren Zeit hinterher.
Nach dem Wecker-klingeln noch ein bisschen liegen bleiben, herausfinden, was gemacht werden MUSS und sonst nur tun, wonach mir der Sinn steht. Das war angenehm :)

In den Tag reinleben, nennt meine Freundin das.


In Hamburg weiß ich jetzt immerhin schon mal, wo es den nächsten Supermarkt gibt und habe eine 10er Karte fürs Schwimmbad. Die nähere Umgebung ist mir nicht mehr ganz fremd.
Als nächstes kommt eben der neue Job.
Eigentlich gut, dass es morgen los geht- dann wird diese große nächste Ungewissheit angepackt und ab da wird es (vielleicht) mit jedem Tag einfacher und planbarer.





Mehr gibt es gerade eigentlich auch nicht zu erzählen- ich meld mich bald wieder :)

Liebe Grüße

Neva

19. August 2018

Hamburg- ich komme!

Hallo ihr Lieben! :-)

Heute bricht der siebte Tag in Hamburg- meiner neuen Heimat an.
Mein Zimmer ist fertig eingerichtet und wunderschön, meine Mitbewohnerinnen scheinen nett zu sein und die erste Waschmaschinen- Überschwemmung ist auch überstanden...

Der Umzug war teuer, aber es ging erstaunlich reibungslos vonstatten. Nur die Fahrt wurde lästig lang durch zu viele Staus.


Nun, wie geht es mir?
Ich mag meine neue Umgebung, kann mir gut vorstellen, dass das hier mein neues Zuhause wird.
Die organisatorischen Dinge schrumpfen momentan wieder auf ein erträgliches Maß zurück, sodass ich versuchen kann, die letzten 2 Wochen Urlaub noch zu genießen.
Das fühlt sich unglaublich gut an, wieder das Gefühl zu haben, man hat den organisatorischen Kram wieder einigermaßen im Griff. Ohne mein Notizbuch hätte ich das nicht geschafft. (Ernsthaft- fast 40 Seiten nur to-do-Listen und Planungslisten) #organisationsknalltüte

Ich bin aufgeregt, nervös. Die neue Arbeit ist so unbekannt, dass sie fast schon Angst macht.
Okay, vielleicht nicht nur fast.

Aber es ist gut, das Teil 1 der Veränderung gut zu passen scheint. Ich fühle mich wohl- Hamburg ist eine schöne Stadt. Teil 2- die Arbeit- ist ja auch nicht in Stein gemeißelt. Wenn es nach einer gewissen Eingewöhnungszeit immer noch nicht passt, dann gehe ich eben wieder :D
Soviel zur Theorie.



Es gibt viele Angebote, seine Freizeit zu verbringen:

Nebenan ist eine Schwimmhalle.
Es gibt viele Parks in denen eigentlich auch immer etwas los zu sein scheint.
Ganz in der Nähe starten die SUPaddler zu ihrer Tour über die Außenalster.

Und ach ja! Straßenfeste gibt es auch. Mach einfach deine Fenster auf (weil es 28°C warm ist in deiner Dachgeschosswohnung) und lausche dem Klang von lärmenden Besuchern und irgendwelcher spanischen Live-Musik. Du wirst es lieben- oder auch nicht. Es war der Horror :D

Ich glaube, es gibt so viel zu entdecken, wenn man motiviert ist, die heimischen vier Wände mal hinter sich zu lassen.
Ich war viel spazieren in den letzten Tagen, hab mir Straßenschilder angeguckt und versucht, mir die Namen zu merken.
Habe Supermärkte ausgetestet und bin den Weg zum Bahnhof gelaufen.
Und mir sind viele Orte begegnet, an denen ich schon mal war (nur dass ich nicht wusste, dass sie so nah bei einander und jetzt fußläufig von meiner Wohnung entfernt liegen).



Eines kann ich jetzt schon sagen.
Ich bin froh doch erstmal in eine WG gezogen zu sein. Die Gesellschaft von anderen war schon immer wichtig für mich und gerade in der Anfangszeit, wenn man noch keine Leute in einer Stadt kennt (oder zumindest keine, mit denen man sich gerne treffen würde) kann es doch schnell langweilig werden oder einsam.
Nächste Woche fahre ich noch einmal nach Berlin und dann in den Urlaub, so dass ich beschäftigt bin :) Und dann lerne ich ja auch bald meine neuen Arbeitskollegen kennen.
Oh mein Gott. Es bleibt auf jeden Fall spannend!

Na gut. Das war mal ein kleines Update von mir :)
Kennt sich jemand von euch in Hamburg aus und kann mir Orte oder Dinge empfehlen, die ich "unbedingt mal ausprobieren sollte?"

Liebe Grüße und bis bald,
Neva